PET-CT / Molekulare Diagnostik

Die PET (Positronen-Emissions-Tomographie) steht bereits seit ca. 35 Jahren zur Verfügung. Bei dieser Untersuchung werden durch Verwendung schwach radioaktiver Substanzen (Radiopharmaka) funktionsorientierte Abbildungen des menschlichen Körpers gewonnen.

Die moderne Medizintechnik ermöglicht die Verbindung der PET mit der CT (Computertomographie) zu einer neuen diagnostischen Untersuchungsmethode, dem PET-CT: in einem Untersuchungsgang können die funktionellen Aufnahmen der PET mit den erforderlichen morphologischen Informationen des CT kombiniert werden. Man erhält somit gleichzeitig Informationen zu Stoffwechselveränderungen und zur Morphologie.

Die Hauptanwendung des PET-CT liegt derzeit im Bereich der Onkologie. Einen hohen Stellenwert hat diese Untersuchungsmethode auch in der Kardiologie und Neurologie.