Röntgen Gefäße

Verfahren

 

Durchleuchtung Gefaesse

Durchleuchtung Gefäße

Durchleuchtung ist eine besondere Röntgenuntersuchung. Hierbei wird Röntgenstrahlung mit Hilfe eines Röntgenkontrastmittels über einen längeren Zeitraum zur Beobachtung dynamischer Vorgänge angewandt.

Genau wie bei einer normalen Röntgenuntersuchung wird die durch den Körper gesandte Röntgenstrahlung von den verschiedenen Geweben (z.B. Knochen, Muskel, Fett, Organe) unterschiedlich stark abgeschwächt und trifft nach Verlassen des Körpers auf ein digitales Aufnahmesystem, das die ankommenden Röntgenstrahlen registriert. Aus den so erhobenen Daten werden Graustufenbilder berechnet, deren Kontrastabstufungen die unterschiedlichen Gewebe des Körpers und das Kontrastmittel repräsentieren. Letzteres wird meist verabreicht, um dessen Weitertransport zu beobachten.

Unser voll digitales Gerät mit Flachdetektor trägt dazu bei, die Strahlenbelastung für Sie so gering wie möglich zu halten.

Eine Untersuchung von Patientinnen während der Schwangerschaft wird aufgrund der verwendeten Röntgenstrahlung normalerweise nicht durchgeführt.

Vorbereitung

 

Vorbereitung zu Hause

Bitte trinken Sie vor der Untersuchung mindestens 1,5 – 2 Liter Flüssigkeit ohne Kohlensäure.

Nehmen Sie metforminhaltige Antidiabetika (z.B. Diabesin®, Glucophage®, Metformin®, Siofor®) ein, müssen Sie die Einnahme 48 Stunden vor, während und nach der Röntgen- Untersuchung unterbrechen.

Kontrastmittel

Die Gabe eines Kontrastmittels ist erforderlich. Die verwendeten Kontrastmittel sind sehr gut verträglich und werden innerhalb von 24 Stunden wieder aus dem Körper ausgeschieden. Allergische Reaktionen treten sehr selten auf.

Für die Kontrastmittelgabe benötigen wir die Blutwerte Kreatinin und TSH. Bitte bringen Sie die Ergebnisse zur Untersuchung mit.

Durchführung

 

Im Vorfeld der Untersuchung werden Angaben zur medizinischen Vorgeschichte Ihrer Erkrankung und der aktuellen Symptomatik abgefragt. Auch wird durch den Arzt geprüft, ob eine rechtfertigende Indikation für die Untersuchung vorliegt, d.h. ob das Röntgen medizinisch sinnvoll und notwendig ist.

Vor der Röntgenuntersuchung müssen alle beweglichen Metallteile (z.B. Schmuck, Haarnadeln o.ä.) aus der Untersuchungsregion entfernt werden, da diese sonst die Körperstrukturen auf dem Bild verdecken. Sie werden für die Aufnahme vor dem Aufnahmesystem positioniert. Dies geschieht – in Abhängigkeit der Darstellung – stehend oder liegend. Für die Gabe von Kontrastmittel erhalten Sie einen venösen Zugang in eine Armvene.

Bitte folgen Sie den Anweisungen genau, da diese für die Bildqualität von großer Bedeutung sind.

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Meist können Sie unsere Praxis dann gleich wieder verlassen.

Ein detaillierter Bericht mit den Untersuchungsergebnissen wird Ihrem überweisenden Arzt zugestellt. Dieser erreicht Ihren Arzt meist innerhalb von einer Woche, bei medizinischer Notwendigkeit auch kurzfristig am selben oder darauf folgenden Tag.